Da ist mir ordentlich Leben dazwischengekommen.
Reisen, Unterfangen, Gesundheit, Essen, Neuorientierung, Lesestoff, Experimente, viele viele Gespräche über Geschmack und Emotion, und am Ende noch zwei Umzüge (einer mit dem Liebsten und einer in der Pendelstadt).
Und weil mir auch so viel Tolles im echten Leben und Beruf begegnet, das fern von Rezepten mit Kochen und Essen zu tun hat, überlege ich seit einiger Zeit, wie ich mehr davon hier einfließen lassen kann.
Und habe hierfür auch eine Idee, mehr dazu ganz bald.

Nun aber erstmal ein paar schöne Dinge, weil August ist, weil es sich manchmal sogar wie Sommer anfühlt, hier im Norden Deutschlands, und weil:

Kennt Ihr schon den tanzenden Farmer? Alleine das Video ist grossartig, aber dann hat Jay Lavery auch noch eine Permakulturfarm, eine reizende Facebookseite und bei Ellen war er auch schon (am besten das Video auf seiner FB-seite ansehen, auf Youtube musste der Song aus urheberrechtlichen Gründen entfernt werden.)

Und wenn wir schon beim Tanzen sind: Der hier ist auch ganz tanzwütig.

Auch schön, aber ganz anders schön, wirklich informativ (und sehr lustig) sind Aljoscha und Gordon

Neuerdings bin ich stolze, sonnenbeschirmte Balkongärtnerin. In diesem Zuge ist mir mal wieder aufgefallen, wie unendlich toll dieses Teekraut ist. Es ist eine Agastache, und Agastachen sind sowieso toll, ziehen viele Bienen an und duften himmlisch. Aber der Anis-Ysop ist einfach was Besonderes. Und wer auf der Suche nach anderen Kräutern ist: Rühlemanns ist der Hit und die Lieferzeit beträgt zurzeit nur eine Woche.

Nach der getanen Pflanzarbeit trinke ich ab sofort nur noch Frosé. Noch nicht gehört?
Für mich gern ohne Zucker, und wenns flott gehen soll, dann nehme ich einfach zwei Eiswürfel in meinen Wein. Schmeckt auch.

Ich bin wahrscheinlich die letzte in der Reihe, aber das Pendelleben hat mich auf Podcasts gebracht:
Zu meinen Favoriten gehören zur Zeit: Radio Cherry Bomb, Gastropod und The Sporkful.

Ich glaube ich habe es schonmal erwähnt, aber wenn ihr in Brighton seid, dann geht bitte unbedingt ins Silo und bestellt euch das Sanddorn-Braune Buttermousse-Pinienöl-Cookiedust-Dessert. Oder besser gleich zwei (für euch getestet). Es ist so unglaublich lecker, ich träume davon. Silo ist aber sowieso eine Reise wert, denn es ist ein Zero Waste Restaurant und wahnsinnig inspirierend. Und wo wir schon bei England sind: In London muss ich euch diesen, diesen und diesen Ort dringend empfehlen.

Achtung, Beautykram.
Von Frischekosmetik hatte ich schon mal gelesen, alleine die Vorstellung vom Zusammen rühren der Cremes, die für mich eher was von Kochen hatte, fand ich irgendwie gut. Dann hatte ich im letzten Jahr das Glück, auf eine wunderbare Kosmetikerin zu stoßen, die den Zustand meiner Haut auf meine langjährige Verwendung von Naturkosmetik mit ätherischen Ölen und Alkohol (die u.a. auch als Konservierungsmittel eingesetzt werden) zurück führte, und die Produkte von Rosel Heim verwendet. Die Anamnese mit ihr dauerte fast zwei Stunden und drehte sich viel um Darmbakterien und Ernährung. Meine Neugier, wirklich zu verstehen, wie unsere Haut funktioniert, war geweckt. Dieses Buch* fand ich sehr informativ. Und die Produkte von Rosel Heim haben mich durch die Düfte erst abgeschreckt, aber sind in ihrer Wirkung für mich so überzeugend, dass ich seit einem Jahr nichts anderes verwende. Bis auf das Ringana Zahnöl natürlich. Ölziehen an sich finde ich schon ziemlich gut, mit dem frischen Zahnöl ist es der beste Start in den Tag. Auch beim Thema Deodorant scheiden sich die Geister. Ich habe in den letzten Jahren wirklich viele verschiedene aluminiumfreie getestet und kann guten Herzens zwei empfehlen, die unterschiedlicher in ihrer Aufmachung nicht sein könnten, und auch im Preis. Dieses ist wirklich hübsch und duftet wunderbar, etwas besser noch in der Wirkung finde ich aber das hier*. Es bleibt auch kein weißer Film auf der Haut, wenn man ganz wenig davon nimmt und wirken tut es richtig prima.

Ein Projekt, das ich auf Kickstarter unterstützt habe, weil es eine wirklich schöne Designarbeit über die Zukunft von Fleischerhandwerk ist, ist dieses Buch. Das Poster dazu, ist das nicht großartig?

Umzüge sind ja auch immer Neuanfänge (und Shoppingtiefgründe, aber dazu kommen wir gleich). Und man fragt sich natürlich, ist der neue Ort gut. Werden wir uns wohlfühlen, wie laut ist die Strasse, wo fällt das Sonnenlicht hin. Eine sehr unterhaltsame Art der Sternenbefragung zeigte mir eine Freundin mit dieser Seite. Wir haben erstmal alle Orte, die uns einfielen, eingegeben, und siehe da, die neue Wohnung ist gut fürs Ideenschmieden.

Und apropos Straße. Laut Nasa sind diese Pflanzen die besten, um Giftstoffe aus der Raumluft zu filtern. Toll, oder? Ich bin wahrscheinlich auch echt spät dran mit der Indoorpflanzenliebe, aber Urban Jungle, now I get you.

Neu in meine Küche hat auch dieses Helferlein (sogar gleich zweimal) gefunden, weil es einfach richtig viele Fruchtfliegen sind in diesem Jahr, denen auch mit bewährten Hausmitteln nicht befriedigend zu begegnen ist. Ob sie taugt, kann ich noch nicht sagen, ich werde berichten.
Überhaupt, die Küche. Sie hat mich den letzten Schlaf gekostet, weil soviele Entscheidungen (in Fachfragen) notwendig waren und ich mich relativ talentfrei im Handwerken und technischen Angelegenheiten bewege, aber hey, nun kenne ich mich mit Niederdruckarmaturen aus. Und mit Gaskochfeldern, die Sinn machen (vielen tun es m.E. nicht). Und auch mit Ikeaschubladen. Bis sie fertig ist, meine 1a Küche, und ich euch mehr davon zeigen kann, freue ich mich daran, dass zumindest die Espressomaschine steht, und auch auf den neuen Kaffee, den Lilou bald im Programm hat, und den ich neulich schon probieren durfte.

Viel talentierter im Heimwerken ist übrigens Fynn.

Viel Vergnügen und bis ganz bald.
Versprochen.

 

*diese Links sind Affeliate-Links. Wenn ihr etwas darüber kauft, bekomme ich eine Miniprovision und kaufe mir davon sehr wahrscheinlich ein Kochbuch.

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Life has happened quite a lot, lately.
Travel, ideas, health, food, reorientation, reading, experiments, lots of conversations about taste and emotion, and finally two moves (one with the sweetheart and one in the commuting town).
And because I also encounter so much goodness in real life and in my work afar from recipes but in regard to cooking and eating, I have been thinking for some time how I can let more of it flow in here. And I do have an idea about this, more on that very soon.

Well, but first a few nice things because August it is, or because it sometimes even feels a little like summer up in the German North, and, because:
Do you already know the dancing farmer? Alone the video is great, but then Jay Lavery has a permaculture farm, too, a lovely Facebook page and has been on the Ellen show (best to watch the video on his FB site, on Youtube the song had to be removed for copyright reasons.)
And here is more mad dancing.
Also beautiful, but quite differently beautiful, actually informative (and very funny) are Aljoscha and Gordon. Only in German though.

Due to the move I am a new and proud, sunsheltered balcony farmer. In this context, I once again noticed how great this tea herb is. It is an Agastache, and Agastaches are anyway great, attract many bees and smell celestial. But the Anis-Hyssop is just something special. And folks who are looking for more herbs in Germany: Rühlemanns is a hit and the delivery time is currently only one week.

After the planting work I now drink only Frosé. Not heard yet? For me, without sugar, and if I really need it fast, I simply put two ice cubes into my wine. Tasty, too.

I’m probably the last one in the line, but the commuting has brought me on to podcasts:
My favorites are: Radio Cherry Bomb, Gastropod and The Sporkful.

And, I’m sure I have mentioned it before, but if you are in Brighton, please go to silo and order the Dea Buckthorn-Brown Butter Mousse-Pine oil-cookie dust dessert. Or better two (this has been tested for you). It is so delicious, I dream about it. Silo is worth a trip anyway, because it is a Zero Waste Restaurant and incredibly inspiring. And if we are already in England: In London, I strongly recommend you this place and this place and this one, too.

Attention, beauty stuff now. Of fresh cosmetics I had read before, alone the idea of the mixing of the creams, which for me rather had a resemblance of cooking. Then last year I was lucky to meet with a wonderful beautician who brought back the condition of my skin to my long-term use of natural cosmetics with essential oils and alcohol (which are also used as a preservative), and used Rosel Heim‘s products. The anamnesis with her lasted nearly two hours and was, surprisingly, a lot about diet and gut health. My curiosity of really understanding how our skin works, was excited. This German book* I found very informative. And the products of Rosel Heim which at first have deterred me by the fragrances, are so convincing in their effect for me that I have not used anything else for a year. Except for the Ringana tooth oil, of course. Oil pulling I already find quite wonderful, but with the fresh aromatic tooth oil it is the best start in the day.

Also, let’s talk deodorants. I have tested a lot of different aluminum free ones in recent years and can recommend two from my heart, which could not be more different in their presentation, and also by price. This one is really pretty and smells wonderful, but a little better working I find this one here. There is no white film on the skin, if you take very little of it and it works really great. In the U.S. I always get this one*.

A project I have supported on kickstarter, because it is a really nice design work on the future of butchering, is this book. The poster, isn’t that great?

Movings are always new beginnings (and deep shopping grounds, but we get to that later). And of course you ask yourself, is the new place a good one. Will we feel comfortable, how loud is the traffic noise, where falls the sunlight…. A very entertaining way of seeing what the stars say was sent to me by a girlfriend. We already logged in all the places that occurred to us, and, lo and behold, the new apartment is good for ideas-forging.

And apropos streets. According to Nasa, these plants are the best to filter toxins out of the room air. Great right? I’m probably also really late with the indoor plant love, but Urban Jungle, now I get you.

New in my 1a dream kitchen is also this helper (even twice), because there are just too many fruit flies this year, which can not be satisfactorily met even with tried and tested our old-fashioned household tricks. And, the kitchen. It cost me the last sleep, because so many technical decisions were necessary and I’m relatively free of talent in home crafts and technical questions, but hey, now I know a lot about low-pressure fittings. And about gas cookers that make sense (many of them don’t). And also about Ikea drawers. Until my divine kitchen is finished and I can show you more of it, I am glad that at least the espresso machine is standing and I’m really looking forward to the new coffee Lilou is going to have in their program soon, because I have had the chance to try it.

Much more talented in DIY is Fynn, by the way.

Have fun and talk soon.
Promised.

 

 

* These marked links are affiliate links. If you buy something via them, I get a mini provision and will very likely buy cookbooks.

 

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Egal, ob Ihr gleich Gäste erwartet und die Bude schrubbt, später nach dem Essen ein bisschen slowdancen wollt oder wie ich an Tagen, an denen die Welt still steht, lieber mit dem Akkuschrauber zugange seid.
Vielleicht ist ja dieser Mix eine schöne Begleitung.

Kommt gut rein ins neue Jahr.
Möge es erfüllt von Gutem, Glitzerndem, Feinem sein.

Herzlichst, Anni

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No matter if you are expecting guests and are in the midst of a houseshining, want to slow dance later this night around the kitchen tabel or if you rather spend those days between years with a cordless screwdriver, like I do.
Maybe this music mix is a nice company.

Happy new year, let it glitter!

Kindest, Anni

 

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Eigentlich wollte ich schön rechtzeitig vor Heiligabend für Euch zur Inspiration für Weihnachtsgeschenke mal wieder 1. von diesen feinen Biogewürzen zum selbstmischen vorschwärmen, 2. meinem Lieblingsmesser, 3. diesen feinen kaltgepressten Ölen (Ich sag nur Aprikosenkern. Weiß-Mohn. Haselnuss…), 4. dieser extrem leckeren Alternative zu Espresso oder Euch 5. die leckersten naturbelassenen Zitrusfrüchte erntefrisch von hier ans Herz (und unter den Baum) legen. Natürlich 6. das wunderbare Brühenbuch, seit dessen Ankunft stets ein grosser Topf bei mir brodelt, zum 7. das ganz und gar tolle (ich hab es gestern endlich in der Hand halten dürfen) gesunde Backbuch meiner lieben Freundin Veronika, 8. dieses wunderschön illustrierte erste Kochbuch von Apartamento, in dem Köche und Foodies nach ihren Lieblingsrezepten gefragt wurden, und 9. dieses dank der wunderbaren Frl Text entdeckte Buch mit Zeichnungen (!) von Ferran Adria. Und ganz sicher 10. diese Schallplatte einer Band, die ich viel zu spät entdeckt habe.
Das hätte ich wirklich so gerne gemacht. Allein, es kam ein Umzug dazwischen und die x-te Erkältung in diesem Jahr.

Hier aber die gute Nachricht: Ihr könnt im Buchladen Eures Vertrauens heute und morgen und evtl. sogar übermorgen noch rechtzeitig Veronikas Buch und das Brühenbuch bestellen.
Und pssst… 10.: Wer bei Coffee Circle spätestens bis Donnerstag, den 22. Dezember um 14 Uhr bestellt und bezahlt hat, darf sich noch über Kaffeepost zu Heiligabend freuen (Ihr MÜSST den Yirga Santos probieren!).

Und wer ganz spät dran ist oder lieber selbst Hand anlegt:
Für Golden Milch Liebhaber ist 11. diese güldene Mischung sicher eine super Sache, ich selbst mache gleich einen Riesenvorrat von 12. diesem aromatischen (in 10 Minuten gemachten!) Zitrussalz und kann Euch nur empfehlen, es mir gleich zu tun. So lecker!!

Und dazu 13. die neue Xmas-Playliste von Nils Frahm hören (den ich, wie so vieles bereits, bei Spürnase Stephanie entdeckte).
Gut oder?

Habt es fein & entspannt und tut Euch ganz viel Gutes.

Frohe Weihnachten!
es grüsst Euch herzlich Anni

 

*Wenn Ihr über die Amazon-Links etwas kauft bekomme ich eine kleine Provision und kaufe dann irgendwann wahrscheinlich ein oder zwei oder auch drei englische Kochbücher (weil: alles andere lieber im Buchladen) davon und freue mich sehr.

Actually, I wanted to be in good time before Christmas Eve to inspire you for Christmas gifts once again 1st with these fine bio-spices to self-mix (such fun!), 2nd my favorite knife, 3rd these fine cold-pressed oils (I say only apricot kernels, white poppy, hazelnut …) 4th this extremely delicious alternative to espresso or you could 5th place the most delicious natural citrus fruits from here under the tree. Of course 6th the wonderful healing broth book, since which arrival always a large pot is bubbling on my stove,  7th the awesome (I finally yesterday held it in my hand) healthy baking book of my dearest friend Veronika, 8th this beautifully illustrated first cookbook by Apartamento, in which cooks and foodies were asked for their favorite recipes, and 9th this book, discovered via always inspiring Frl Text, with drawings (!) by chef Ferran Adria. And certainly 10. this record of a band, which I discovered way too late.
I would have loved to, really. Alone, there was a move in between and the xtimes virus infection of this year.

But pssst… 10th: If you have ordered and paid at CoffeeCircle at the latest by Thursday, 22nd of December at 2 pm, you can still have a coffee package on Christmas eve (you MUST taste the Yirga Santos!).

And whoever is late or loves to create oneself:
For golden milk lovers is 11th this golden mixture is surely a great thing, I myself am going to make a huge stock of Number 12th this aromatic (in just 10 minutes made!) citrus salt and can only recommend to you doing the same. So delicious!!

And while doing let’s listen to 13th the new Xmas Mix by Nils Frahm, one of many inpirations I found via dear Stephanie.
Good, no?

Have it fine & relaxed and do yourself a lot of good.

Merry Christmas!***
warm wishes from Anni

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Saffron Turmeric Latte

 

Ich bin großer Fan von selbstgemachten Weihnachtsgeschenken, am liebsten essbare in jeglicher Form. Deswegen kann ich Euch meine neueste Entdeckung nicht vorenthalten, die die feine goldene Milch in eine völlig andere Dimension beamt. Denn manchmal muss es etwas besonderes sein.

In dieser kalten Jahreszeit mag ich goldene Milch besonders gern, sie ist so wärmend, beruhigend und nachweislich entzündungshemmend. Mit einem Hauch Safran wird daraus aber eine dekadente Wohltat, die auch nach dem Essen als Alternative zum Espresso sehr fein ist.

 

Saffron Turmeric Latte

 

Safran hat für mich von jeher eine enorme Anziehungskraft, ob im Risotto, als Eis oder im Kuchen. 
Ich mag diese süß duftig-muffige Note, die die kostbaren Fädchen jeder Speise verleihen, und den Hauch Orient, den der Duft verströmt. Dazu die wunderbare stimmungsaufhellende Farbe, die den warmen goldenen Farbton der Milch noch verstärkt. Zeit also für ein Goldenes Milch Upgrade – wieso bin ich da noch nicht früher drauf gekommen?

Eigentlich habe ich heute sogar zwei Entdeckungen für Euch, dann manchmal ist es schlichtweg nicht möglich, die Kurkumapaste vorzukochen. Fürs Büro habe ich deshalb nach einer einfacheren Alternative gesucht und auch den Geschmack dabei gleich nochmal ein bisschen abgerundet. Ingwer bringt eine feine leicht scharfe Fruchtigkeit mit und Zimt macht die goldene Milch noch einen Ticken wärmer. Auf den schwarzen Pfeffer solltet Ihr jedoch in keinem Fall verzichten – über die Wirkungsverstärkung des Kurkumas durch Piperin habe ich hier schonmal geschrieben. Ob der fehlende Kochprozess sich auf die Heilwirkung des Kurkumas auswirkt, kann ich nicht sagen. Dem Genuß tut es aber keinen Abbruch.

Herausgekommen ist ein Pulvermix, der schnell vorbereitet ist und ganz einfach Teelöffelweise mit warmer Getreidemilch oder Nussmilch anzurühren ist. Wer dann noch einen kleinen Stabmilchaufschäumer (kennt Ihr die* noch? in den 90ern waren die doch mal so en vogue) in der Büroschublade liegen hat, wird in Nullkommanix mit einem feinen Safran Kurkuma Latte belohnt. Alternativ tuts natürlich auch der gute alte Schneebesen (oder bei grösseren Mengen der Pürierstab).

Und ganz nebenbei ist dieser selbstgemachte Kurkuma-Latte-Mix ein 1a Weihnachtsgeschenk, und mit einer Handvoll Safran-Briefchen daran geheftet wird draus eins für besondere Momente.

saffron turmeric latte

 

Kurkuma-Latte-Mix



Rezept für ein kleines Schraubgläschen wie dieses*:
_ 4 gehäufte TL oder 20g Kurkuma, gemahlen
_ 2 TL Zimt, gemahlen
_ 2 Tl Ingwer, gemahlen
_ 1 Tl Bourbonvanillepulver (z.B. ich kaufe meines hier)
_ ein paar ordentliche Umdrehungen frisch gemahlenen Pfeffer, ca. 1TL
_ 1 Prise Salz

_ Alle Zutaten in einem Schälchen gut vermischen und in ein kleines Schraubglas abfüllen. 
Am besten dunkel lagern.

Saffron Turmeric Latte

 


Safran Kurkuma Latte



Rezept für 2 Tassen:
_ 0,3l Mandelmilch, Hafermilch oder Reismilch
_ 1 Schuss Wasser
_ 2 Tl Kurkuma-Latte-Mix
_ 1 Briefchen Safranpulver à 0,125g
_ Süße nach Belieben (Honig, Kokosblütenzucker, etc)

_ Nuss- oder Getreidemilch ganz nach Belieben mit einem Schuß Wasser erwärmen. Wer mag, kann auch einen Schuss Kokosmilch dazugeben, dann wird das Getränk noch sahniger (und das Gelb noch leuchtender).
_ Kurkuma-Latte-Mix und ein Briefchen Safranpulver dazugeben.
_ Aufschäumen.
_ Nach Belieben süßen.

Voilà! in ein schönes Glas geben, zurück lehnen, genießen.

(* mit Sternchen gekennzeichnet sind Affiliate-Links.)

 

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Saffron Turmeric Latte

saffron turmeric latte

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I am a big fan of homemade Christmas gifts, preferably edible in any form. That is why I can not withhold from you my latest discovery, which beams the loved golden milk into a completely different dimension. Because sometimes it has to be something special.

In this cold season I really like golden milk, it is so warming, calming and as proven inflammation-inhibiting. With a hint of saffron, however, it becomes a decadent delicacy, which is also pretty fine after the meal as an alternative to espresso.
For me, saffron has always had a tremendous appeal, whether it be risotto, ice cream or in cakes. I like this sweet-smelling, musty note, which lends a the precious aroma to any dish, and a touch of the orient, which the scent exudes. In addition there is a wonderful mood-lightening color, which even intensifies the warm golden color of the milk.
So time for a golden milk upgrade – why did not I get there earlier?

Saffron Turmeric Latte

Actually, I have even two discoveries for you, because sometimes it is simply not possible to pre-cook the turmeric paste. For the office, I therefore looked for a simpler alternative and also rounded the taste a bit at the same time. Ginger brings in a fine slightly spicy fruitiness and cinnamon makes the golden milk even a bit warmer. Don’t omit the black pepper, however – I wrote about the multiplying effect of the Turmeric by piperine before here. I can not say whether the lacking cooking process affects the healing properties of the Turmeric. It surely is no end to the enjoyment.

The result is a powder pre mix which is prepared quickly and can be simply mixed with warm plant based milk of your choice. If you still own one of these handheld milk frothers (do you remember the times in the 90ies when they* were so vogue?) that can be easily stored in the office drawer, you’ll be rewarded with a quickly made delicious Saffron Turmeric Latte. Alternatively, of course, just use the good old whisk.

And by the way, this homemade turmeric-latte mix makes a really nice Christmas present, with a handful of saffron sachets attached to it even one for special moments.


Turmeric Latte Mix

recipe for a small screw-on jar like this*:
_ 20g turmeric, ground
_ 2 heaped tsp ground cinnamon
_ 2 heaped tsp ground ginger
_ 1 heaped tsp bourbon vanilla powder
_ a few neat twirls freshly ground pepper, approx. 1 tsp
_ 1 pinch of
salt

_ Mix all the ingredients in a small bowl and fill into a small screw-on glass.
Preferably store dark.

saffron turmeric latte
Saffron Turmeric Latte

recipe for 2 cups:
_ 1 1/2 cups plant based milk
_ 1 dash of water
_ 2 tsp turmeric-latte-mix
_ 1 sachet of saffron powder à 0,125g
_ sweetner as desired (honey, coconut blossom sugar, etc)

_ Heat the plant based milk as desired with a shot of water.
If you like, you can also add a dash of coconut milk to make the drink even more creamy (and the yellow even brighter).
_ Add the turmeric-latte mix and a sachet of saffron powder.
_ Froth with whisk or frother.
_
Sweeten as desired.

Voilà! Fill into a beautiful glass, sit back and enjoy.

Saffron Turmeric Latte

(* marked with a star are affeliate links.)

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Es war also wirklich sein letztes Album.
There is a crack in everything. That’s how the light gets in.
I will miss him.

Ach 2016. Du wildes Ding.
So viel ist passiert dieses Jahr, in der weiten Welt und im Kleinen.

Mir hat das Jahr ganz neue berufliche Felder eröffnet und zum ersten Mal in meinem Leben darf ich mich hoch offiziell ausschliesslich mit dem beschäftigen, was Geschmack ausmacht, darf Köche landein und landaus treffen, um zu verstehen, wie sie denken, wirken, führen. Darf mit leidenschaftlichen ProduzentInnen sprechen und mit Wissenschaftlern und anderen Experten. Davon wird in Zukunft auch mehr hier einfliessen. Wer ganz nah dran sein möchte, folgt mir einfach auf Instagram.

Neulich entdeckte ich zum Beispiel eine Sendereihe im Bayrischen Rundfunk: sehr gefreut habe ich mich über diese beiden Bäckersjungs oder auch diese Vater-Sohn-Kombi und noch mehr kulinarisch versierte bayerische Herrschaften, die Bitter lieben, gibts hier.

Auf einer Recherchereise habe ich u.a. zwei Juwelen entdeckt. Silo ist ein Restaurant, das allein wegen seines Konzepts, durch und durch nachhaltig zu sein, einfach schon grossartig ist. Douglas McMaster zeigt mit seinem Laden, dass es geht, gar keinen (Zero!) Müll (waste) zu produzieren und noch nichtmal kompliziert ist. Alles ist logisch, macht Sinn. Verrückt ist eigentlich eher, dass das so wenig Leute machen, vor allem da sich dadurch rund 40% (!) der Kosten einsparen lassen. Also alleine deshalb schon macht es Spass dahin zu fahren und sich vom Team den 24h-Komposter zeigen zu lassen. Oder die Fässer unter der Weinzapfanlage. Aber eigentlich, eigentlich muss man wegen des Essens hin. Ich war mittags dort, und nach dem dritten Gang musste ich den Cowboy anrufen. Weil das Essen so unglaublich gut war, so simpel und auf den Punkt, so emotional, so unvergesslich und ich das mit ihm teilen musste. Und sofort Pläne machen, das nochmals gemeinsam zu erleben. Denn Gute Dinge, die sind noch schöner, wenn man sie teilen kann. Und weitersagen.

Diese sehr versteckt gelegene Bar ist für mich so ein bisschen das Londoner Gegenstück dazu. Ideell betrachtet, da auch hier zwei Macher am Werk sind, die eine besondere Haltung dem Gast gegenüber leben. Die Gastgeberschaft auf so überzeugend und wirkliche Art ausüben, das man erstaunt ist, dass es an (zu)vielen anderen Orten anders gemacht wird. Eine Karte der Hundert verschiedenen Whiskys sucht man im Merchant House vergeblich, denn beraten wird nach Geschmack. Dafür haben Lewis Hayes und Nate Brown ein eigenes Farbsystem entwickelt, um sich Geschmack und Aromen intuitiver annähern zu können. Das Team ist darin geschult, über Sensorik so zu sprechen dass der Gast genau das bekommt, was er oder sie möchte, und bestenfalls etwas Neues entdeckt. Es gibt auch Weine, exzellenten Tee und Kaffee, falls ein Gast einfach nur zum Lesen am nachmittag vorbeikommt. Und einen Member’s Club, der neben Tastings auch Drinks both ways für seine Mitglieder hat: bestellt man einen Cocktail, bekommt man die darin enthaltene Grundspirituose nochmal pur dazu. Hier zeigt ein Team, dass es ihm wirklich am Herzen liegt, seine Gäste weiter zu bilden.

Gelesen hatte ich vom Kaffee mit Kokosöl (und Butter) schon vor Jahren. Gepackt hat mich die Bulletproofwelle aber erst seit meiner Londonreise. Besonders im Winter finde ich die Wärme, die der Kaffee (für mich nur Kokosöl, ohne Butter) auf diese Weise erzeugt, morgens sehr angenehm.

Und wer auf der Suche nach einer koffeinfreien Abwechslung ist: vor kurzem bin ich Rooibus Espresso entdeckt, der in jeder Siebträgermaschine verwendet werden kann. Und muss sagen: Ziemlich fein!

Und da heute der erste Advent ist, noch ein ganz saisonaler 1a Herzenstipp. Ich bin ja, man ahnt es, leidenschaftliche Kaffeetrinkerin. Letztes Jahr habe ich diesen sensationellen Kaffeeadventskalender sehr gerne verschenkt und dadurch haben wir auch einen weiteren Alltime-Lieblingskaffee entdeckt. Leider gibts den Kalender dieses Jahr nicht und eine schöne Alternative habe ich nicht gefunden. Macht aber gar nix, denn dafür freue ich mich jetzt einfach aufs Third Wave Wichteln. Das ist eine Kaffeebohnenpost, in der man weltweit einen PartnerIn zugelost bekommt und sich dann den jeweiligen röstfrische Single Origin Lieblingskaffee schickt. Toll oder? Anmelden kann man sich noch bis zum 1.12. also schnell hin da, die Regeln und alles Wissenswerte stehen alle auf der Webseite und toll ist auch die Facebookgruppe.

Und wer lieber Wein trinkt, bitte hier entlang.

In diesem Sinne: Happy ersten (fastschonrum) Advent!

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So it was really his last album.
There is a crack in everything. That’s how the light gets in.
I will miss him.

Oh 2016. You wild thing.
So much has happened this year, in the wide world and in the small and near one.

The year has opened up new fields of work for me, and for the first time in my life, I am allowed to deal exclusively with anything tastewise, may meet with cooks to understand how they think, act, lead. May speak with passionate producers and with scientists and other experts. There will also be some of this here in the future. If you want to be closer, just follow me on Instagram.

Recently, for example, I discovered a series on the Bavarian TV station, and was very pleased about these two young bakers or this father-son-duo and even more culinary savvy bitter loving Bavarian gentlemen here.

On a recent research trip to Great Britain I discovered some jewels.
Silo is a restaurant, which is simply great because of its throughout sustainability concept. Douglas McMaster shows with his place that it is impossible to produce Zero (!) waste and is not even complicated. And it all is logical, makes so much sense. Crazy is actually rather that the so few people do this, especially since this can save about 40% of the costs. So it is fun to go there just to be shown by the team the 24h composter. Or the barrels under the wine tapping system. But actually, actually you have to go because of the food. I was there at lunch, and after the third course I had to call my man. Because the food was so incredibly good, so simple yet to the point, so emotional, so memorable and I had to share it with him. And immediately had to make plans to experience this together next time. For good things are more beautiful, if one can share them.

This very hidden bar is for me a bit the London counterpart. Considered the attitude, since here are also two makers at work, which live a special attitude to the guest. A hospitality in such convincing and real way, one is astonished, that it’s not done alike in (too) many other places. A menu of the hundreds of different whiskies in the Merchant House one will not find, as advice is given to taste. For this, Lewis Hayes and Nate Brown have developed their own color system in order to approach taste and flavor more intuitively. The team is trained to talk about the sensory so that the guest gets exactly what he or she wants, and at best discovers something new. There are also wines, excellent tea and coffee, if a guest simply come in the afternoon to read a book. And a member’s club, which besides tasting also offers drinks both ways: if you order a cocktail, you get the basic spirit aside. Here, a team shows how important they take to educate their guests.

I had read of coffee with coconut oil (and butter) years ago. But only when I’d been to London the Bulletproof wave got me. Especially in the winter morning I find the energy warmth that the coffee produces this way (for me just coconut oil), very pleasant.

And if you are looking for a caffeine-free alternative: recently I discovered Rooibus Espresso, which can be used in any portafilter espresso machine. And I must say: Pretty nice!

So since today is the first advent, here is a quite seasonal 1a heartful tip. I am, as you might know by now, a passionate coffee-drinker. Last year I gladly gave away this amazing coffee advent calendar as a gift and hereby we also discovered another Alltime favorite coffee bean. Unfortunately, they don’t do the calendar this year and I couldn’t find a nice alternative. That does not matter though, because I’m now looking forward to the Third Wave Wichteln. This is a coffee beans mailing, in which one gets a partner worldwide and then sends his or her freshly roasted Single Origin favorite coffee beans. Great right? You can register until dec 1st. So jump over, the rules and everything worth knowing are here. And the Facebook group is great, too.

And if you prefer wine, please come along here.

Happy first (stillalittlebit) Advent!

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