More Self Love – meine Liste für den Alltag.

gua sha

{enthält unbeauftragte Werbung, da 1a Herzens-Empfehlungen}

Happy Sunday! Hier kommt die versprochene Liste für ganz praktische Dinge für Körper, Geist und Seele.
Möge der ein oder andere Tipp auch für Euch dabei sein. Das würde mich so freuen!

Gua Sha.
Von Ayurveda nach TCM ist es nicht weit. Ich weiss gar nicht mehr, was ich ohne die morgendliche chinesische Gua Sha Massage gemacht habe. Mein schöner grüner Jadestein kommt auf jede Reise mit, ich bin süchtig! Ich befeuchte mein Gesicht mit kaltem Wasser, trage Pflege und nach Bedarf einen Tropfen Squalanöl auf und setze den Jadestein, so wie in diesem Video wunderbar erklärt, ein. Auch bei Nackenverspannungen oder Spannungen im Kiefer der Hit. Und darüber hinaus ein 1a Freundinnengeschenk!

Was Yoga nicht geschafft hat, hat Pilates vollbracht: meine Körperhaltung zu verändern und mir einen Weg aus meinen immer stärker werdenden Rückenschmerzen zu zeigen. Als Tip von einer neuen Freundin aus der Ayurvedakur mitgenommen, die mich mit einem ganz anderen Bild von Pilates bekannt gemacht hat – nicht der Aerobic-Fitnessstudio-version, die in meinem Hinterkopf herumschwirrte, sondern einem zutiefst präzisen, sanften und effektiven Körpertraining, das stets von einer starken Körpermitte ausgeht. Seitdem gönne ich mir Privatstunden, die mein Leben verändert haben. Keine Übertreibung.
In der ersten Stunde ging es um so etwas einfaches wie: Atmen.

Apropos Atmen, diese kleine App visualisiert verschiedene Atemtechniken. Toll, wenn man es ganz dringend braucht, in Situationen der Anspannung oder gar Panik. Wissenschaftlich basiert, formschön designt, Empfehlung!

Meditation ist so ein Thema, dem ich mich nur sehr langsam angenähert habe. Zu oft hatte ich das Gefühl „nichts denken?! kann ich nicht… dafür fehlt mir die Zeit und die Ruhe,“ usw. Viele Apps habe ich ausprobiert und frustriert wieder zur Seite gelegt. Bis ich auf diesen Online-kurs  für „Busy People with busy Lives“ und diesen Satz von Emily Fletcher gestoßen bin: „Thoughts are not the enemy. Effort is.“. Und der mir endlich erklärt hat, was der Unterschied zwischen Visualisierung, Achtsamkeit und Meditation ist. Seitdem bin ich Fan.
Jeden Morgen und jeden Nachmittag 20 Minuten sind me-time. Eins vorweg: der Kurs wurde vor kurzem preislich ganz schön happig angehoben (wer Interesse an einem Friends & Family Discount hat kann mich gerne anschreiben). Es gibt aber für Absolventen eine moderierte private Facebook-Gruppe zum Austausch und monatliche Live-Calls mit der Gründerin Emily Fletcher. Auf Youtube gibt es dafür ziemlich viel tollen kostenlosen Content von Emily. Zum Beispiel diesen Talk zu „Why Meditation is the New Caffeine“.

Nicht nur im Sommer zu empfehlen: Salzsole.
Sie hilft dem Körper zu entgiften und zu remineralisieren. Ich fühle mich damit bei warmen Temperaturen deutlich stabiler im Kreislauf. Sole regt die Verdauung an, wirkt positiv auf das Kreislaufsystem, entschlackend für das Säure-Basen-Gleichgewicht, der gesamte Elektrolythaushalt wird aufgebaut und sie ist sogar zur Nasen/Augenspülung oder zum Zähneputzen geeignet. Besonders empfehlenswert ist eine Mischung aus den vier Salzen Himalaya-, Halit-, Alpen- und Persiensalz. Sole ansetzen ist super easy, einfach das Solesalz in ein grosses Einmachglas geben und grosszügig mit gefiltertem Wasser bedecken. Nach ca. 2 Stunden entsteht eine Lösung mit 26% Salzgehalt. Das Salz sollte immer mit Wasser bedeckt sein. Ich nehme jeden Morgen 2 TL in warmem Wasser auf nüchternen Magen ein.
Ihr bekommt die Salzbrocken zum Beispiel hier. Und wenn ihr schon auf der Seite seid, kann ich auch unbedingt die rosa Steinsalzflocken empfehlen. Wer die Mikroplastikdebatte um Meersalz und Fleurs de Sel im Besonderen verfolgt hat, sucht vielleicht nach einem alternativen Fingersalz. Dieses ist unfassbar lecker. Und Karpatensalz habe ich auch immer da, es enthält über 84 verschiedene Mineralstoffe und Spurenelemente. Der Anteil an Mineralien ist dreimal höher als bei handelsüblichem Meersalz. Ich habe Schweizer Bauern kennen gelernt, die ausschliesslich riesige Lecksteine aus Karpatensalz für ihre Tiere einsetzen, und schwören, dass ihre Rinder und Schafe seitdem viel gesünder sind.

Ätherische Öle.
Wenn man sich mit Kulinarik beschäftigt ist es zum Riechen nicht weit, machen Duftmoleküle doch über 80% des Geschmacks aus. Seit einiger Zeit begleiten mich feine ätherische Öle im Alltag und ich mag gar nicht mehr ohne. Abends ein einziger Tropfen Lavendel Fein vor dem Schlafengehen in den Händen verrieben und tief eingeatmet, morgens das gleiche mit einem Tropfen Pfefferminze, Zitrone, oder Weihrauch wurde schnell zu einem wunderbaren Ritual, das ich nicht mehr missen möchte. Fein ist auch ein Tropfen Orange oder Zitrone im Trinkwasser, allerdings mischen sich Öl und Wasser nicht, so dass man am besten öfters umrührt (bzw. die Flasche schüttelt), oder den Tropfen erst in ein wenig Honig löst. Inzwischen habe ich diverse Mischungen für den Körper, als Zahnöl, für Fussmassagen am Abend, als Roll-On am Schreibtisch oder in der Handtasche. Ich mach mir meine Mischungen gerne selbst, kann aber auch diesen und diesen fertigen Roll-on sehr empfehlen. So toll auch dieses Set für Autofahrten! Was hätte ich nur nach zuvielen kurzen Nächten und einem langen Workshop ohne diesen wunderbaren Duft im Auto gemacht.
Echte ätherische Öle sind zarte und kraftvolle Helfer zugleich, die richtig eingesetzt therapeutische Wirkung entfalten können. Aber Vorsicht, wer alleine experimentieren möchte, ätherische Öle sind kraftvoll und konzentriert, nicht alle  Öle dürfen unverdünnt auf die Haut und Zitrusöle sind bspw. meistens photosensitiv. Wer sich einlesen möchte: dieses englische Buch hat grossartige Familien- und Alltagsrezepte, und dieses Buch kann ich sehr für einen tieferen therapeutischen Einstieg empfehlen. Aber aufgepasst, nicht mit Duftölen verwechseln (hier ist eine ausführliche Zusammenfassung von Qualitätskriterien) und z.B. im Bioladen oder direkt beim traditionellen Hersteller kaufen. Diese Liste finde ich sehr hilfreich.

Morgenroutine.
Ein Wort, das man insbesondere im Kontext Yoga, Ayurveda oder Meditation oft hört, zu dem ich lange Zeit aber keine Verbindung hatte. Ich fand es geradezu abschreckend. Auch das hat die Ayurvedakur Stück für Stück für mich verändert. Heute besteht meine Morgenroutine aus Ölziehen, Sole trinken, Körper-Trockenmassage, Gua-Sha im Gesicht, Atemübungen, Meditation mit ätherischen Ölen, Kaffetrinken und, wenn ich mich ganz luxuriös in den Tag begeben möchte, mit ein paar Seiten Schreiben. Zumindest von Montag bis Samstag.
Sonntags dagegen kann es sein, dass der Tag mit einem Kaffee im Bett startet, und die Meditation auf den nachmittag rutscht. Das funktioniert für mich viel, viel besser, als andersrum nur am Wochenende Zeit in mein Wohlbefinden zu stecken, denn gerade vor einem langen Arbeitstag ist für mich die geistige Klarheit der Meditation geradezu notwendig geworden. Sozusagen das Zähneputzen für den Geist.
Für viele ist es gar nicht so einfach, gerade morgens Zeit für sich selbst abzuknapsen. Es lohnt sich aber, auch wenn es nur 5 Minuten sind. Versprochen.

Musikhören.
Very oldschool, aber einfach immer wieder so heilsam. Laut aufdrehen, auf beiden Ohren, oder mit Fenster aufreißen.
Zum Beispiel die neue EP von Nils Frahm.
Oder diesen Remix von dem sowieso schon wunderbaren Original von José Larralde.
Und, zum Weitertanzen.

Herzensgrüsse, an diesem Supersonnenherbstsonntag!

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