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{dieser Post enthält Werbung für tolle Bücher und Menschen}

Bücherliebe. Als ich vor zwei Jahren mit neuen englischen Lieblingsbüchern zum Thema Kochen und Essen im Gepäck aus den USA wiederkam, staunte ich nicht schlecht, als ich die Verlagsvorschau vom Narayana Verlag durchblätterte. Da waren genau diese Bücher (Dining In, Genius Foods, Healing Mushrooms) in der deutschen Übersetzung angekündigt. Als Verlegertochter schaue ich mir Verlagsprogramme gerne an, da man daraus einiges über das Interesse der Macher*innen erfährt. Ich war daher wirklich überrascht und angetan, dass ich im Gesamtprogramm nicht nur weitere meiner englischen Kochbuchschätze entdeckte, sondern einige spannende Bücher zu etwas nerdigeren Themen, die mich sehr interessieren: Fermentation, Essig und Sauerteig. Kurzerhand habe ich also nachgefragt, ob mir die Verlagsagentur diese zusenden würde. Na gerne, haben sie gesagt. Und oben drauf noch ein Exemplar gelegt, das eine*r von Euch gewinnen darf!

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{enthält unbeauftragte Werbung für tolle Bücher}

Für alle, die noch ein schönes Geschenk suchen für Menschen, die gerne essen, habe ich hier meine derzeitige Lieblingsliste zusammen gefasst.

Und das beste: die Buchhändlerin meines Vertrauens meinte, dass alle bis Samstag, den 22. Dezember bis 17h45 im Buchhandel bestellten Bücher, (so diese lieferbar sind) noch am Morgen des 24. Dezember ankommen. In grösseren Städten mag die Bestellfrist sogar noch später am Samstag klappen.

Mit dabei sind Bücher, die ich von meinen beruflichen Reisen im letzten Jahr mitgebracht habe oder die anderweitig ihren Weg in meine Küche gefunden haben. Gerade ist mir aufgefallen, dass bis auf wenige Ausnahmen alle von Frauen geschrieben sind. Das freut mich immens, da ich immer wieder beobachte, dass in der Foodszene Frauen das professionelle Wissen um Kochen und Essen gerne abgesprochen wird. Bühne frei für einen Realitätsabgleich!

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lust auf genuss

Lust auf Genuss ist ein Themenmagazin für ambitionierte Hobbyköche, das 13 x im Jahr erscheint. Dabei stehen für mich ganz klar die Rezepte im Vordergrund, schön fotografiert und immer wieder überraschend komponiert und vielfältig Variationen aufzeigend. Jedes Heft widmet sich einem Grundthema, das reicht von ‚Heiss aus dem Ofen – Brot ganz neu geniessen‘ (Heft 1/2014) über ‚Äpfel und Birnen‘, ‚Kochen mit Freunden‘, ‚Alpenküche‘  zu ‚Käsekuchen süß und herzhaft‘. Die Rezepte sind klar und übersichtlich strukturiert und was mir wirklich auffällt: sie sind extrem gut notiert und sehr gut nachzukochen und -backen. Die Gestaltung des Heftes passt zum Inhalt, sie ist weder aufregend noch modisch, sondern klassisch und klar strukturiert.

Ergänzt wird das Heft mit kleinen Reportagen, News zu Küchengeräten und -design, passenden Weinen, Reisetipps und beispielsweise einer Serie, die ich besonders mag: ‚Alkoholfreie Cocktails‘ von Roland Trettl. Der Starkoch erklärt neben der (meist eher aufwändigen aber stets inspirierenden) Zubereitung auch, welchen Wein der Drink ersetzen kann. Oft spielen dabei interessante Aromen wie Fichtennadelessenz, Weizengras oder frischgepresster Fenchelsaft eine Rolle. Roland Trettl scheint eine Kooperation mit dem Heft zu haben, da an anderer Stelle im Magazin jeweils über den neuen Gastkoch oder -köchin im Restaurant Ikarus im Hangar-7 berichtet wurde, dessen Hauptküchenchef er bis Ende 2013 war.
Im letzten Jahr hat die Redaktion auch endlich die Foodblogs entdeckt, auf je vier Seiten werden internationale Foodblogger mit Rezepten vorgestellt. Mich hat besonders gefreut, im Herbst die großartige Katharina Küllmer von ess.raum zu entdecken, die ich vorletztes Jahr persönlich kennengelernt habe und deren Kochkünste ich sehr bewundere.

Meine Lieblingsrezepte (da schon viele Male umgesetzt) sind ganz klar ‚Mandeltarte mit Rosmarinbirnen‘, ‚Linsensalat mit Maracujadressing‘ – und die ‚Knusperbrötchen‘ aus dem aktuellen Heft (ein Rezept von Lutz Geissler, dem Macher des ‚Plötzblogs‚) haben mir tatsächlich Augen und Ohren für die Welt des Brotbackens geöffnet (Großen Dank an Lutz!). Mein liebstes Heft im Gesamten ist das ‚Feine Suppen und Eintöpfe‘ von 10/2010, das anschaulich die Herstellung von Fonds und Brühen erklärt und schon unzählige Male den Weg in meine Küche gefunden hat.

Inzwischen gibt es auch eine kleine Online-Datenbank der ‚Lust auf Genuss‘-Rezepte mit Hintergrundinfos und eine Facebookseite. Wer Lust auf vergangene Exemplare bekommen hat oder wie ich seine Sammlung aufstocken möchte: einzelne Hefte können ganz einfach hier nachbestellt werden.

Fazit: für mich ist ‚Lust auf Genuss‘ das rundum tollste und nachhaltigste Genussmagazin auf dem deutschen Zeitschriftenmarkt. Ich freue mich schon auf die nächste Ausgabe!

Lust auf Genuss Magazin

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