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1a love

 

Verschenkt Ihr auch so gerne Adventskalender? Selbermachen ist natürlich am Schönsten. Wer das nicht schafft – ich habe mal meine kulinarischen Favoriten von kleinen Produzenten herausgesucht. Dieses Jahr habe ich den hausgemachten von ‚Frisches vom Bauernhof‘ verschenkt, für den man allerlei Senfsorten, Salzmischungen, Aufstriche, Honigsorten und Essige aussuchen kann. Ich selbst freue mich bereits auf den Kaffeekalender mit 24 verschiedenen Single Origin Bohnen, den wir hier bestellt haben. Wenn Ihr bis Montag, den 27. November, bestellt, dann kommt er sogar noch pünktlich zum 1. Dezember an!

Wer noch nachhaltige Geschenkeinspiration für Weihnachten sucht, da hätte ich auch etwas für Euch.

Über Instagram entdeckt: die Aktion #shopsmallandhappy von Renna Deluxe. Über den Hashtag könnt Ihr kleine ProduzentInnen und Labels finden, die meist in Deutschland fernab vom Mainstream gestalten und produzieren. Ich habe gleich eine Handvoll Labels entdeckt, die ich noch nicht kannte.

Meine Higlights:

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Da ist mir ordentlich Leben dazwischengekommen.
Reisen, Unterfangen, Gesundheit, Essen, Neuorientierung, Lesestoff, Experimente, viele viele Gespräche über Geschmack und Emotion, und am Ende noch zwei Umzüge (einer mit dem Liebsten und einer in der Pendelstadt).
Und weil mir auch so viel Tolles im echten Leben und Beruf begegnet, das fern von Rezepten mit Kochen und Essen zu tun hat, überlege ich seit einiger Zeit, wie ich mehr davon hier einfließen lassen kann.
Und habe hierfür auch eine Idee, mehr dazu ganz bald.

Nun aber erstmal ein paar schöne Dinge, weil August ist, weil es sich manchmal sogar wie Sommer anfühlt, hier im Norden Deutschlands, und weil:

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Eigentlich wollte ich schön rechtzeitig vor Heiligabend für Euch zur Inspiration für Weihnachtsgeschenke mal wieder 1. von diesen feinen Biogewürzen zum selbstmischen vorschwärmen, 2. meinem Lieblingsmesser, 3. diesen feinen kaltgepressten Ölen (Ich sag nur Aprikosenkern. Weiß-Mohn. Haselnuss…), 4. dieser extrem leckeren Alternative zu Espresso oder Euch 5. die leckersten naturbelassenen Zitrusfrüchte erntefrisch von hier ans Herz (und unter den Baum) legen. Natürlich 6. das wunderbare Brühenbuch, seit dessen Ankunft stets ein grosser Topf bei mir brodelt, zum 7. das ganz und gar tolle (ich hab es gestern endlich in der Hand halten dürfen) gesunde Backbuch meiner lieben Freundin Veronika, 8. dieses wunderschön illustrierte erste Kochbuch von Apartamento, in dem Köche und Foodies nach ihren Lieblingsrezepten gefragt wurden, und 9. dieses dank der wunderbaren Frl Text entdeckte Buch mit Zeichnungen (!) von Ferran Adria. Und ganz sicher 10. diese Schallplatte einer Band, die ich viel zu spät entdeckt habe.
Das hätte ich wirklich so gerne gemacht. Allein, es kam ein Umzug dazwischen und die x-te Erkältung in diesem Jahr.

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Es war also wirklich sein letztes Album.
There is a crack in everything. That’s how the light gets in.
I will miss him.

Ach 2016. Du wildes Ding.
So viel ist passiert dieses Jahr, in der weiten Welt und im Kleinen.

Mir hat das Jahr ganz neue berufliche Felder eröffnet und zum ersten Mal in meinem Leben darf ich mich hoch offiziell ausschliesslich mit dem beschäftigen, was Geschmack ausmacht, darf Köche landein und landaus treffen, um zu verstehen, wie sie denken, wirken, führen. Darf mit leidenschaftlichen ProduzentInnen sprechen und mit Wissenschaftlern und anderen Experten. Davon wird in Zukunft auch mehr hier einfliessen. Wer ganz nah dran sein möchte, folgt mir einfach auf Instagram.

Neulich entdeckte ich zum Beispiel eine Sendereihe im Bayrischen Rundfunk: sehr gefreut habe ich mich über diese beiden Bäckersjungs oder auch diese Vater-Sohn-Kombi und noch mehr kulinarisch versierte bayerische Herrschaften, die Bitter lieben, gibts hier.

Auf einer Recherchereise habe ich u.a. zwei Juwelen entdeckt. Silo ist ein Restaurant, das allein wegen seines Konzepts, durch und durch nachhaltig zu sein, einfach schon grossartig ist. Douglas McMaster zeigt mit seinem Laden, dass es geht, gar keinen (Zero!) Müll (waste) zu produzieren und noch nichtmal kompliziert ist. Alles ist logisch, macht Sinn. Verrückt ist eigentlich eher, dass das so wenig Leute machen, vor allem da sich dadurch rund 40% (!) der Kosten einsparen lassen. Also alleine deshalb schon macht es Spass dahin zu fahren und sich vom Team den 24h-Komposter zeigen zu lassen. Oder die Fässer unter der Weinzapfanlage. Aber eigentlich, eigentlich muss man wegen des Essens hin. Ich war mittags dort, und nach dem dritten Gang musste ich den Cowboy anrufen. Weil das Essen so unglaublich gut war, so simpel und auf den Punkt, so emotional, so unvergesslich und ich das mit ihm teilen musste. Und sofort Pläne machen, das nochmals gemeinsam zu erleben. Denn gute Dinge, die sind noch schöner, wenn man sie teilen kann. Und weitersagen.

Diese sehr versteckt gelegene Bar ist für mich so ein bisschen das Londoner Gegenstück dazu. Ideell betrachtet, da auch hier zwei Macher am Werk sind, die eine besondere Haltung dem Gast gegenüber leben. Die Gastgeberschaft auf so überzeugend und wirkliche Art ausüben, das man erstaunt ist, dass es an (zu)vielen anderen Orten anders gemacht wird. Eine Karte der Hundert verschiedenen Whiskys sucht man im Merchant House vergeblich, denn beraten wird nach Geschmack. Dafür haben Lewis Hayes und Nate Brown ein eigenes Farbsystem entwickelt, um sich Geschmack und Aromen intuitiver annähern zu können. Das Team ist darin geschult, über Sensorik so zu sprechen dass der Gast genau das bekommt, was er oder sie möchte, und bestenfalls etwas Neues entdeckt. Es gibt auch Weine, exzellenten Tee und Kaffee, falls ein Gast einfach nur zum Lesen am nachmittag vorbeikommt. Und einen Member’s Club, der neben Tastings auch Drinks both ways für seine Mitglieder hat: bestellt man einen Cocktail, bekommt man die darin enthaltene Grundspirituose nochmal pur dazu. Hier zeigt ein Team, dass es ihm wirklich am Herzen liegt, seine Gäste weiter zu bilden.

Gelesen hatte ich vom Kaffee mit Kokosöl (und Butter) schon vor Jahren. Gepackt hat mich die Bulletproofwelle aber erst seit meiner Londonreise. Besonders im Winter finde ich die Wärme, die der Kaffee (für mich nur Kokosöl, ohne Butter) auf diese Weise erzeugt, morgens sehr angenehm.

Und wer auf der Suche nach einer koffeinfreien Abwechslung ist: vor kurzem bin ich Rooibus Espresso entdeckt, der in jeder Siebträgermaschine verwendet werden kann. Und muss sagen: Ziemlich fein!

Und da heute der erste Advent ist, noch ein ganz saisonaler 1a Herzenstipp. Ich bin ja, man ahnt es, leidenschaftliche Kaffeetrinkerin. Letztes Jahr habe ich diesen sensationellen Kaffeeadventskalender sehr gerne verschenkt und dadurch haben wir auch einen weiteren Alltime-Lieblingskaffee entdeckt. Leider gibts den Kalender dieses Jahr nicht und eine schöne Alternative habe ich nicht gefunden. Macht aber gar nix, denn dafür freue ich mich jetzt einfach aufs Third Wave Wichteln. Das ist eine Kaffeebohnenpost, in der man weltweit einen PartnerIn zugelost bekommt und sich dann den jeweiligen röstfrische Single Origin Lieblingskaffee schickt. Toll oder? Anmelden kann man sich noch bis zum 1.12. also schnell hin da, die Regeln und alles Wissenswerte stehen alle auf der Webseite und toll ist auch die Facebookgruppe.

Und wer lieber Wein trinkt, bitte hier entlang.

In diesem Sinne: Happy ersten (fastschonrum) Advent!

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Es ist Sonntag und ich höre das neue Album von Leonard Cohen, der mit 82 Jahren nochmal einen drauf legt. Beeindruckend, in diesem Alter noch so am Puls der Kreation zu schwingen, und inspirierend sowieso, und beruhigend zu wissen, dass das geht. Mehr über sein bewegtes Leben und auch über das Ringen um einen guten Song und was ihn mit Bob Dylan verbindet, ist hier nachzulesen. Hörenswert ist auch dieses Gespräch mit Adam Cohen, der nicht nur sein Sohn ist sondern auch das neue Album produziert hat.

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