Saffron Turmeric Latte

 

Ich bin großer Fan von selbstgemachten Weihnachtsgeschenken, am liebsten essbare in jeglicher Form. Deswegen kann ich Euch meine neueste Entdeckung nicht vorenthalten, die die feine goldene Milch in eine völlig andere Dimension beamt. Denn manchmal muss es etwas besonderes sein.

In dieser kalten Jahreszeit mag ich goldene Milch besonders gern, sie ist so wärmend, beruhigend und nachweislich entzündungshemmend. Mit einem Hauch Safran wird daraus aber eine dekadente Wohltat, die auch nach dem Essen als Alternative zum Espresso sehr fein ist.

 

Saffron Turmeric Latte

 

Safran hat für mich von jeher eine enorme Anziehungskraft, ob im Risotto, als Eis oder im Kuchen. 
Ich mag diese süß duftig-muffige Note, die die kostbaren Fädchen jeder Speise verleihen, und den Hauch Orient, den der Duft verströmt. Dazu die wunderbare stimmungsaufhellende Farbe, die den warmen goldenen Farbton der Milch noch verstärkt. Zeit also für ein Goldenes Milch Upgrade – wieso bin ich da noch nicht früher drauf gekommen?

Eigentlich habe ich heute sogar zwei Entdeckungen für Euch, dann manchmal ist es schlichtweg nicht möglich, die Kurkumapaste vorzukochen. Fürs Büro habe ich deshalb nach einer einfacheren Alternative gesucht und auch den Geschmack dabei gleich nochmal ein bisschen abgerundet. Ingwer bringt eine feine leicht scharfe Fruchtigkeit mit und Zimt macht die goldene Milch noch einen Ticken wärmer. Auf den schwarzen Pfeffer solltet Ihr jedoch in keinem Fall verzichten – über die Wirkungsverstärkung des Kurkumas durch Piperin habe ich hier schonmal geschrieben. Ob der fehlende Kochprozess sich auf die Heilwirkung des Kurkumas auswirkt, kann ich nicht sagen. Dem Genuß tut es aber keinen Abbruch.

Herausgekommen ist ein Pulvermix, der schnell vorbereitet ist und ganz einfach Teelöffelweise mit warmer Getreidemilch oder Nussmilch anzurühren ist. Wer dann noch einen kleinen Stabmilchaufschäumer (kennt Ihr die* noch? in den 90ern waren die doch mal so en vogue) in der Büroschublade liegen hat, wird in Nullkommanix mit einem feinen Safran Kurkuma Latte belohnt. Alternativ tuts natürlich auch der gute alte Schneebesen (oder bei grösseren Mengen der Pürierstab).

Und ganz nebenbei ist dieser selbstgemachte Kurkuma-Latte-Mix ein 1a Weihnachtsgeschenk, und mit einer Handvoll Safran-Briefchen daran geheftet wird draus eins für besondere Momente.

saffron turmeric latte

 

Kurkuma-Latte-Mix



Rezept für ein kleines Schraubgläschen wie dieses*:
_ 4 gehäufte TL oder 20g Kurkuma, gemahlen
_ 2 TL Zimt, gemahlen
_ 2 Tl Ingwer, gemahlen
_ 1 Tl Bourbonvanillepulver (z.B. ich kaufe meines hier)
_ ein paar ordentliche Umdrehungen frisch gemahlenen Pfeffer, ca. 1TL
_ 1 Prise Salz

_ Alle Zutaten in einem Schälchen gut vermischen und in ein kleines Schraubglas abfüllen. 
Am besten dunkel lagern.

Saffron Turmeric Latte

 


Safran Kurkuma Latte



Rezept für 2 Tassen:
_ 0,3l Mandelmilch, Hafermilch oder Reismilch
_ 1 Schuss Wasser
_ 2 Tl Kurkuma-Latte-Mix
_ 1 Briefchen Safranpulver à 0,125g
_ Süße nach Belieben (Honig, Kokosblütenzucker, etc)

_ Nuss- oder Getreidemilch ganz nach Belieben mit einem Schuß Wasser erwärmen. Wer mag, kann auch einen Schuss Kokosmilch dazugeben, dann wird das Getränk noch sahniger (und das Gelb noch leuchtender).
_ Kurkuma-Latte-Mix und ein Briefchen Safranpulver dazugeben.
_ Aufschäumen.
_ Nach Belieben süßen.

Voilà! in ein schönes Glas geben, zurück lehnen, genießen.

(* mit Sternchen gekennzeichnet sind Affiliate-Links.)

 

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Saffron Turmeric Latte

saffron turmeric latte

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I am a big fan of homemade Christmas gifts, preferably edible in any form. That is why I can not withhold from you my latest discovery, which beams the loved golden milk into a completely different dimension. Because sometimes it has to be something special.

In this cold season I really like golden milk, it is so warming, calming and as proven inflammation-inhibiting. With a hint of saffron, however, it becomes a decadent delicacy, which is also pretty fine after the meal as an alternative to espresso.
For me, saffron has always had a tremendous appeal, whether it be risotto, ice cream or in cakes. I like this sweet-smelling, musty note, which lends a the precious aroma to any dish, and a touch of the orient, which the scent exudes. In addition there is a wonderful mood-lightening color, which even intensifies the warm golden color of the milk.
So time for a golden milk upgrade – why did not I get there earlier?

Saffron Turmeric Latte

Actually, I have even two discoveries for you, because sometimes it is simply not possible to pre-cook the turmeric paste. For the office, I therefore looked for a simpler alternative and also rounded the taste a bit at the same time. Ginger brings in a fine slightly spicy fruitiness and cinnamon makes the golden milk even a bit warmer. Don’t omit the black pepper, however – I wrote about the multiplying effect of the Turmeric by piperine before here. I can not say whether the lacking cooking process affects the healing properties of the Turmeric. It surely is no end to the enjoyment.

The result is a powder pre mix which is prepared quickly and can be simply mixed with warm plant based milk of your choice. If you still own one of these handheld milk frothers (do you remember the times in the 90ies when they* were so vogue?) that can be easily stored in the office drawer, you’ll be rewarded with a quickly made delicious Saffron Turmeric Latte. Alternatively, of course, just use the good old whisk.

And by the way, this homemade turmeric-latte mix makes a really nice Christmas present, with a handful of saffron sachets attached to it even one for special moments.


Turmeric Latte Mix

recipe for a small screw-on jar like this*:
_ 20g turmeric, ground
_ 2 heaped tsp ground cinnamon
_ 2 heaped tsp ground ginger
_ 1 heaped tsp bourbon vanilla powder
_ a few neat twirls freshly ground pepper, approx. 1 tsp
_ 1 pinch of
salt

_ Mix all the ingredients in a small bowl and fill into a small screw-on glass.
Preferably store dark.

saffron turmeric latte
Saffron Turmeric Latte

recipe for 2 cups:
_ 1 1/2 cups plant based milk
_ 1 dash of water
_ 2 tsp turmeric-latte-mix
_ 1 sachet of saffron powder à 0,125g
_ sweetner as desired (honey, coconut blossom sugar, etc)

_ Heat the plant based milk as desired with a shot of water.
If you like, you can also add a dash of coconut milk to make the drink even more creamy (and the yellow even brighter).
_ Add the turmeric-latte mix and a sachet of saffron powder.
_ Froth with whisk or frother.
_
Sweeten as desired.

Voilà! Fill into a beautiful glass, sit back and enjoy.

Saffron Turmeric Latte

(* marked with a star are affeliate links.)

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Es war also wirklich sein letztes Album.
There is a crack in everything. That’s how the light gets in.
I will miss him.

Ach 2016. Du wildes Ding.
So viel ist passiert dieses Jahr, in der weiten Welt und im Kleinen.

Mir hat das Jahr ganz neue berufliche Felder eröffnet und zum ersten Mal in meinem Leben darf ich mich hoch offiziell ausschliesslich mit dem beschäftigen, was Geschmack ausmacht, darf Köche landein und landaus treffen, um zu verstehen, wie sie denken, wirken, führen. Darf mit leidenschaftlichen ProduzentInnen sprechen und mit Wissenschaftlern und anderen Experten. Davon wird in Zukunft auch mehr hier einfliessen. Wer ganz nah dran sein möchte, folgt mir einfach auf Instagram.

Neulich entdeckte ich zum Beispiel eine Sendereihe im Bayrischen Rundfunk: sehr gefreut habe ich mich über diese beiden Bäckersjungs oder auch diese Vater-Sohn-Kombi und noch mehr kulinarisch versierte bayerische Herrschaften, die Bitter lieben, gibts hier.

Auf einer Recherchereise habe ich u.a. zwei Juwelen entdeckt. Silo ist ein Restaurant, das allein wegen seines Konzepts, durch und durch nachhaltig zu sein, einfach schon grossartig ist. Douglas McMaster zeigt mit seinem Laden, dass es geht, gar keinen (Zero!) Müll (waste) zu produzieren und noch nichtmal kompliziert ist. Alles ist logisch, macht Sinn. Verrückt ist eigentlich eher, dass das so wenig Leute machen, vor allem da sich dadurch rund 40% (!) der Kosten einsparen lassen. Also alleine deshalb schon macht es Spass dahin zu fahren und sich vom Team den 24h-Komposter zeigen zu lassen. Oder die Fässer unter der Weinzapfanlage. Aber eigentlich, eigentlich muss man wegen des Essens hin. Ich war mittags dort, und nach dem dritten Gang musste ich den Cowboy anrufen. Weil das Essen so unglaublich gut war, so simpel und auf den Punkt, so emotional, so unvergesslich und ich das mit ihm teilen musste. Und sofort Pläne machen, das nochmals gemeinsam zu erleben. Denn gute Dinge, die sind noch schöner, wenn man sie teilen kann. Und weitersagen.

Diese sehr versteckt gelegene Bar ist für mich so ein bisschen das Londoner Gegenstück dazu. Ideell betrachtet, da auch hier zwei Macher am Werk sind, die eine besondere Haltung dem Gast gegenüber leben. Die Gastgeberschaft auf so überzeugend und wirkliche Art ausüben, das man erstaunt ist, dass es an (zu)vielen anderen Orten anders gemacht wird. Eine Karte der Hundert verschiedenen Whiskys sucht man im Merchant House vergeblich, denn beraten wird nach Geschmack. Dafür haben Lewis Hayes und Nate Brown ein eigenes Farbsystem entwickelt, um sich Geschmack und Aromen intuitiver annähern zu können. Das Team ist darin geschult, über Sensorik so zu sprechen dass der Gast genau das bekommt, was er oder sie möchte, und bestenfalls etwas Neues entdeckt. Es gibt auch Weine, exzellenten Tee und Kaffee, falls ein Gast einfach nur zum Lesen am nachmittag vorbeikommt. Und einen Member’s Club, der neben Tastings auch Drinks both ways für seine Mitglieder hat: bestellt man einen Cocktail, bekommt man die darin enthaltene Grundspirituose nochmal pur dazu. Hier zeigt ein Team, dass es ihm wirklich am Herzen liegt, seine Gäste weiter zu bilden.

Gelesen hatte ich vom Kaffee mit Kokosöl (und Butter) schon vor Jahren. Gepackt hat mich die Bulletproofwelle aber erst seit meiner Londonreise. Besonders im Winter finde ich die Wärme, die der Kaffee (für mich nur Kokosöl, ohne Butter) auf diese Weise erzeugt, morgens sehr angenehm.

Und wer auf der Suche nach einer koffeinfreien Abwechslung ist: vor kurzem bin ich Rooibus Espresso entdeckt, der in jeder Siebträgermaschine verwendet werden kann. Und muss sagen: Ziemlich fein!

Und da heute der erste Advent ist, noch ein ganz saisonaler 1a Herzenstipp. Ich bin ja, man ahnt es, leidenschaftliche Kaffeetrinkerin. Letztes Jahr habe ich diesen sensationellen Kaffeeadventskalender sehr gerne verschenkt und dadurch haben wir auch einen weiteren Alltime-Lieblingskaffee entdeckt. Leider gibts den Kalender dieses Jahr nicht und eine schöne Alternative habe ich nicht gefunden. Macht aber gar nix, denn dafür freue ich mich jetzt einfach aufs Third Wave Wichteln. Das ist eine Kaffeebohnenpost, in der man weltweit einen PartnerIn zugelost bekommt und sich dann den jeweiligen röstfrische Single Origin Lieblingskaffee schickt. Toll oder? Anmelden kann man sich noch bis zum 1.12. also schnell hin da, die Regeln und alles Wissenswerte stehen alle auf der Webseite und toll ist auch die Facebookgruppe.

Und wer lieber Wein trinkt, bitte hier entlang.

In diesem Sinne: Happy ersten (fastschonrum) Advent!

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swiss_mountains12

 

Es ist Sonntag und ich höre das neue Album von Leonard Cohen, der mit 82 Jahren nochmal einen drauf legt. Beeindruckend, in diesem Alter noch so am Puls der Kreation zu schwingen, und inspirierend sowieso, und beruhigend zu wissen, dass das geht. Mehr über sein bewegtes Leben und auch über das Ringen um einen guten Song und was ihn mit Bob Dylan verbindet, ist hier nachzulesen. Hörenswert ist auch dieses Gespräch mit Adam Cohen, der nicht nur sein Sohn ist sondern auch das neue Album produziert hat.

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Schon wieder zwei Wochen vorbei ist der längste Tag des Jahres, die Sommersonnenwende. Was habe ich diesen Tag, wie auch ihr winterliches Pendant, als Kind geliebt. Die Fabelgeschichten und das magisch lange Licht, im Norden noch spürbarer als im Süden.
Zeit, zurückzublicken auf die letzten Wochen und die Dinge aufzuschreiben, die gut waren und sind. Ganz schön viel passiert.

Zum Beispiel die vielen, wunderbaren Workshops, die ich anlässlich der Food Blog Days gemeinsam mit meiner liebsten Companeuse Sandy bereits in fünf verschiedenen Städten gegeben habe, 15 an der Zahl. Da sind eine Menge an schönen Erlebnissen zusammen gekommen, unzählige inspirierende Gespräche über das, was manchmal gar nicht so leicht fällt im Alltag. Sich Gutes tun, aufmerksam für sich selbst sein und heraus finden, wie jeder Tag von ‚mehr Herz und Bauch’ geleitet werden kann.

Festgestellt, mal wieder, das ‚sich-Gutes-tun’ für mich gleich bedeutend ist mit ‚Gutes zu Essen in wunderbarer Gesellschaft’. So einfach, eigentlich. Auf diese Weise mit Sandy in Vorbereitung auf die Workshopwochenenden mehrfach sehr gut gespeist, sogar einmal im Zugabteil. Und deshalb möchte ich Euch aus vielerlei Gründen empfehlen:

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Mango Kokos Chiapudding

Es gibt Dinge, die sind so köstlich und einfach, dass man sie kaum fassen kann. Dieser 1a Mango-Chiapudding zum Beispiel. Aus der Sonntag Abend Not heraus geboren (Nachtisch? Hm, wir haben noch eine Mango…) gibt es ihn seit Wochen immer wieder zum Dessert oder am Nachmittag, einfach so. In Nullkommanix gemacht und sensationell gut. Dazu Zuckerfrei und histaminarm (dazu bald mehr).

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